GEW Wilhelmshaven

16. Juli 2021

Vom Azubi zum Abteilungsleiter

Kai Nispel und Marcel Oltmanns zeigen, welche Möglichkeiten GEW Wilhelmshaven ihren Mitarbeitern beruflich bietet.

Keine Regel ohne Ausnahme. Statistisch gesehen wechselt in der Bundesrepublik jeder Berufstätige alle vier Jahre seinen Arbeitgeber. Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage der Online-Jobplattform StepStone. Völlig anders sieht es bei GEW Wilhelmshaven aus. „Eine Karriere vom Azubi bis zum Abteilungsleiter ist bei uns nicht ausgeschlossen“, erklärt Kai Nispel. Sein Kollege Marcel Oltmanns nickt zustimmend. Die beiden sind nur zwei von vielen positiven Beispielen des Unternehmens.

Der Hauptgrund für einen Wechsel ist laut der  Studie übrigens der Wunsch nach neuen Herausforderungen. Davon gibt es bei dem Energieversorger vor Ort reichlich. Wer  Versorgungssicherheit rund um die Uhr garantiert, muss schließlich schnell reagieren können. „Bei uns gleicht kein Tag dem anderen“, unterstreicht Marcel Oltmanns. Der 44-Jährige weiß, wovon er spricht. 2022 feiert er bereits seine berufliche Silberhochzeit mit dem Unternehmen.

Interne Karriereleiter

Ursprat der gebürtige Wilhelmshavener den Beruf des  Anlagenmechanikers erlernt. Später dann erfolgreich die Zusatzqualifikation zur Elektrofachkraft abgeschlossen: „Bei GEW Wilhelmshaven war ich damals der erste Kombi-Monteur.“ Der Bereich Netze war dabei von Anfang an seine berufliche Heimat. Hier ist er als Gruppenleiter zunächst zuständig für die Liegenschaften und den Fuhrpark gewesen. Nachdem das Lager in sein Aufgabengebiet fiel, übernahm er zum 1.  Februar die Leitung für die gesamte Abteilung Liegenschaften, Fuhrpark und Lager mit ihren sieben Mitarbeitern. Eine ebenso verantwortungsvolle wie abwechslungsreiche Tätigkeit, die viel Raum für Eigenverantwortung und selbstständiges Handeln  lässt. „Das ist ein gutes Gefühl“, sagt Marcel Oltmanns bescheiden. Dass er darauf ein bisschen stolz ist, sieht man ihm trotzdem an. Es ist genau jene Zufriedenheit, die Menschen ausstrahlen, wenn sie eins mit sich und ihrem Leben sind.

Kai Nispel geht es genauso. Er ist  beruflich dort angekommen, wo er sein wollte. Sogar schneller als gedacht. „Nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für  Systemintegration war ich froh in einem Unternehmen, das seine Mitarbeiter nachhaltig fördert, weiterhin mitwirken zu dürfen“, erinnert sich der gebürtige Jeveraner. Seit 2020 leitet er die EDV-Abteilung. Aus dem Lehrling wurde somit der Chef. Eine Position, die ihn ebenso fordert wie ausfüllt. Besser hätte es gar nicht für ihn laufen können, betont er.

Auf die Frage, ob die Kollegen mit seiner Beförderung Probleme hätten, schüttelt der 36-Jährige lachend den Kopf: „Natürlich bekomme ich hin und wieder den einen oder anderen Spruch zu hören. Das empfinde ich als völlig normal. Ansonsten denkt man bei uns eher menschlich als hierarchisch.“ Und zwar bereichsübergreifend.

Hand in Hand

Die beiden Abteilungsleiter kennen sich deshalb schon seit Jahren. Sie sind ein Team. Zwei, die sich aufeinander verlassen können. So manchen Bereitschaftsdienst haben sie sich mittlerweile geteilt und diverse Aufträge gemeinsam abgewickelt. Zum Beispiel die E-Ladesäulen. Der eine baut sie auf, der andere programmiert sie. Die Berührungspunkte sind groß. Beide verstehen sich als Dienstleister für das Unternehmen. Als gute Geister hinter den Kulissen, die ohne viel Aufhebens dafür sorgen, dass der Alltag der anderen rund läuft.

Beim Umbau der Netzwarte und bei der Digitalisierung der Wasserwerke wurde das besonders deutlich. Trotz umfangreicher Renovierungen mussten die Computer reibungslos laufen. „Generell kann ein falscher Mausklick bedeuten, dass wir das komplette Unternehmen lahmlegen“, unterstreicht Kai Nispel. Passiert ist das allerdings zum Glück noch nie. Mehr als 100 Serversysteme betreuen er und seine  fünfköpfige Crew. Die dafür notwendigen mehrere Kilometer langen Kabel hat wiederum die Abteilung von Marcel Oltmanns verlegt. Sie  fallen ebenso in sein Ressort wie die 2.000 LED-Leuchtmittel, die dafür sorgen dass der Energieversorger in Sachen Energieeffizienz mit gutem Beispiel vorangeht.

In der Praxis bewährt

Die Arbeit der EDV-Abteilung fängt häufig erst an, wenn buchstäblich die Lichter ausgehen und der Rest der knapp 200 Mitarbeiter Feierabend macht. Das sorgt für optimale Abläufe im Haus: „Wenn wir Upgrades aufspielen müssen, macht es mehr Sinn, dies zu tun, wenn  niemand den Rechner benötigt: „Unser oberstes Ziel ist es, die Ausfallquote von wichtigen System so gering wie möglich zu halten.“ Danach kehren nämlich die ersten Kollegen an ihren Arbeitsplatz zurück. Eine Ausnahme bildet die Netzleitstelle, die rund um die Uhr besetzt ist.

Wer für einen Energieversorger arbeitet, darf keine Stechuhr im Kopf haben, finden die beiden Abteilungsleiter. Denn wie wichtig Erreichbarkeit und Flexibilität sind, weiß nicht nur der EDV-Experte, sondern auch Marcel Oltmanns nur zu gut. In sein  Zuständigkeitsgebiet fallen unter anderem die Pflege und Gebäudeinstandhaltung der vielen Gas- und Stromstationen des Energieversorgers. Ein arbeitsintensiver Teilbereich seiner Abteilung. Wann immer es ihm möglich ist, verlässt er sein Büro. Schaut draußen nach dem Rechten. Er ist ein leidenschaftlicher Praktiker. Jemand, der gerne mit anpackt.

„Das möchte ich nicht aufgeben“, unterstreicht der 44-Jährige. Nur am Schreibtisch zu sitzen, hält er nicht für zielführend. Man dürfe die alltäglichen Anforderungen nicht aus den Augen verlieren. Der Kontakt zu den anderen Abteilungen liegt ihm am Herzen. „Kurze Wege entstehen nur, wenn man miteinander redet“, so lautet seine Devise. Und damit kann man nicht früh genug anfangen. Kai Nispel lässt sich daher auch gerne für den Standdienst auf der Wilhelmshavener Ausbildungsmesse Job 4 U einteilen, sofern es das Konzept und die  Schwerpunktsetzung der Veranstaltung zulassen. Dort warten die Nachwuchskräfte von morgen.

Authentische Unternehmensbotschafter
„Es bringt mir unwahrscheinlich viel Spaß, Schulabgänger für unser Unternehmen zu interessieren“, erzählt der 36-Jährge, der sich infolgedessen unwahrscheinlich freut, wenn er später ein bekanntes Gesicht unter den Bewerbungen entdeckt. Begeisterung ist ganz offensichtlich ansteckend.

Wie man diese Berufszufriedenheit bei seinen Angestellten erreicht, beschreibt niemand treffender als der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Hans-Olaf Henkel: „Mitarbeiter können alles: wenn man sie weiterbildet, wenn man ihnen Werkzeuge gibt, vor allem aber, wenn man es ihnen zutraut.“ GEW Wilhelmshaven hat das schon vor langer Zeit erkannt. Marcel Oltmanns  und Kai Nispel sind der beste Beweis.

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