GEW Wilhelmshaven

26. Juli 2019

Alles bio – Unser Bauernhof vor den Toren Wilhelmshavens

Nahe des Wasserwerks in Feldhausen wird jetzt ein Bauernhof ökologisch betrieben – im Auftrag von GEW Wilhelmshaven.

Bullerbü lässt grüßen. Ein landwirtschaftliches Kleinod eingebettet in das saftige Grün der friesischen Landschaft: So präsentiert sich der Bio-Bauernhof von GEW Wilhelmshaven. Versteckt vor neugierigen Blicken steht am Ende einer langen Allee in Feldhausen ein Agrar-Ensemble aus der Gründerzeit. Ein Schmuckstück, von dem mancher träumt. So wie Jochen und Zwaantje Meyer aus Jade.

Nachhaltiges Konzept entscheidend

Der Landwirtschafts-Meister und seine Frau erfuhren eher zufällig von der Anlage. „Jaderberger Dorfklatsch“, verrät der Familienvater lachend. Bei einem Fest habe jemand davon erzählt. Eine Möglichkeit zu schön, um wahr zu sein. „Tünkram, wo gibt es denn so etwas. Ein Energieversorger, der einen Hof verpachten will?“ Das sei damals sein erster Gedanke gewesen, räumt der 45-Jährige offen ein. Frank Czieslik, in dessen Zuständigkeit der Hof fällt, kann das gut nachvollziehen. „Im Grunde genommen weiß kaum jemand, dass dieser Hof in unserem Besitz steht“, erklärt der Bereichsleiter Netze bei GEW Wilhelmshaven.

Nachdem der bisherige Pächter aus Altersgründen in den Ruhestand gegangen ist, wurde die 56 Hektar große Anlage geraume Zeit nicht bewirtschaftet. „Wir haben einfach niemanden gefunden“, so Frank Czieslik, „dessen Konzept zu uns passte.“ Das hat sich nun geändert. Ein zertifizierter Bio-Hof, dazu Direktvermarktung von Fleisch, Eiern und Honig sowie der Wunsch, Kindern vor Ort die Landwirtschaft näher zu bringen: so sieht die Idee von Jochen und Zwaantje Meyer aus. Ihr zugrunde liegt der Leitgedanke des ökologischen Landbaus. Denn ein Biobetrieb soll möglichst im geschlossenen Stoff- und Energiekreisläufen bewirtschaftet werden und seine eigenen Ressourcen nutzen.

Bio muss auch wirtschaftlich sein

Der Businessplan des Ehepaares aus der Wesermarsch überzeugte die Entscheider bei GEW Wilhelmshaven. Hinzu kam eine Portion Glück. „Da die Weiden brach lagen und sich zudem im Wasserschutzgebiet befinden, wurde die für den ökologischen Landbau vorgeschriebene Umstellungsphase von drei auf zwei Jahre verkürzt“, freut sich Zwaantje Meyer.

Auf 40 Hektar werden jetzt Rinder gehalten. Der Rest des Areals wird als Blühfläche für Bienen und für Kleegras genutzt. Dahinter verbirgt sich eine Mischung aus verschiedenen Gras- und Kleesorten. „Aufgrund seines Geschmacks und hohen Eiweißgehalts ist es das ideale Raufutter für Rinder“, erläutert Jochen Meyer. Besonders wichtig ist dem Landwirt dabei, dass die Flächen konsequent stickstoffreduziert bearbeitet werden: „Wir verwenden pro Hektar und Jahr 80 statt der erlaubten 170 Kilogramm Wirtschaftsdünger.“

Gutes Beispiel – gute Produkte

Eine Einstellung, die Dennis Badberg gefällt. Als Abteilungsleiter für Planung, Bau und Wassergewinnung bei GEW Wilhelmshaven fallen die unternehmenseigenen Wasserwerke in Feldhausen und Horsten in seinen Verantwortungsbereich. „Unseren Kooperations-Landwirten sagen wir immer, dass sie rund um die Wasserwerke nur beschränkt düngen dürfen. Deshalb sollten wir auf unserem eigenen Hof mit gutem Beispiel vorangehen“, betont er.

Doch der Biohof Feldhausen ist weit mehr als ein Vorzeigeprojekt. Er ist ein Ort der Entschleunigung. „Als wir unseren drei Kindern das erste Mal den Hof gezeigt haben, fühlte sich das an wie Urlaub auf dem Bauernhof“, gesteht Zwaantje Meyer schmunzelnd. Die Umstellung von der konventionellen auf die ökologische Landwirtschaft hat ihren Lebensrhythmus entschleunigt, was nicht bedeutet, dass es auf dem Hof weniger zu tun gibt. Jochen Meyer nickt zustimmend: „Aber bio macht etwas mit Dir. Wir leben und arbeiten hier im Einklang mit der Natur. Das ist ein gutes Gefühl.“

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