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03. Dezember 2025 Pressemitteilung

Preissenkungen für Strom zum 1. Februar 2026

Gute Nachrichten von der GEW

Preissenkungen für Strom zum 1. Februar 2026

„Ich freue mich, heute eine gute Nachricht für unsere Kunden zu haben“, sagt Josef Thomann, Geschäftsführer der GEW Wilhelmshaven. „Wir werden die Strompreise zum 1. Februar 2026 erneut senken und damit die Stromkosten unserer Kunden weiter reduzieren.“

Wie ist die Entwicklung beim Strompreis?

Bei den Strompreisen kommt es zu einer strukturellen Verschiebung. Die monatlichen Leistungspreise steigen moderat. Die Arbeitspreise pro Kilowattstunde sinken. „In Summe können wir im Strombereich die Kosten für unsere Kunden senken“, freut sich Kai Rückstein, Vertriebsleiter der GEW Wilhelmshaven.

Der Arbeitspreis in der Grundversorgung havenstrom basis sinkt von 32,45 um 1,95 Cent auf 30,50 Cent pro Kilowattstunde brutto zum 1. Februar 2026. Der monatliche Grundpreis erhöht sich um 2,00 Euro auf dann 14,00 Euro brutto.

„Bei einem Verbrauch von 3.600 Kilowattstunden pro Jahr ergibt sich eine Ersparnis von rund 46 Euro brutto pro Jahr, beziehungsweise 3,5%“, erklärt Kai Rückstein und ergänzt: “In unseren Stromsonderprodukten ist die Entwicklung mit sinkenden Arbeitspreisen und steigenden monatlichen Grundpreisen ähnlich“.

Weiter gestiegen sind die Kosten für Umlagen, die Letztverbraucher für die Finanzierung der Kosten aus mehreren Gesetzen und Verordnungen zahlen. Hierzu zählen zum Beispiel die Kosten der Zulagen an Betreiber von Blockheizkraftwerken, die Absicherung von Risiken bei der Anbindung von Offshore-Windparks und die Kosten durch die Entlastung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten. Diese erhöhen sich im Beispielfall weiter auf 106 Euro netto im Jahr 2026.

Die Stromsteuer beträgt weiterhin 73,80 Euro netto pro Jahr. Die geplante Entlastung der Haushalte durch eine Reduzierung der Stromsteuer wurde seitens der Bundesregierung nicht umgesetzt.

Die Kosten für die staatlich regulierten Netzentgelte werden im Beispielfall um 1,28 Euro netto pro Jahr sinken.

„Die Kostenreduzierung für unsere Kunden ist auf die günstigere Energiebeschaffung durch die GEW zurückzuführen“, erläutert Kai Rückstein.

Was müssen die GEW-Kunden unternehmen?

GEW wird alle Kunden anschreiben und über die neuen Preise informieren.

Die GEW-Kunden müssen Ihre Zähler nicht zum 1. Februar ablesen. GEW wird den jeweiligen Verbrauch anteilig nach den alten und neuen Preisen aufteilen.

Wie ist die Entwicklung beim Erdgas?

Die Gasspeicherumlage soll nach dem Regierungswillen zum 1. Januar 2026 entfallen. Dies entlastet einen Beispielhaushalt mit einer jährlichen Abnahme von 12.500 Kilowattstunden um 36,13 Euro netto.

Dem entgegen erhöhen sich die CO2-Kosten nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz auf 65 Euro pro Tonne. Dies bedeutet CO2-Kosten in Höhe von 149,65 Euro netto im Beispielfall und somit Mehrkosten in Höhe von 25 Euro gegenüber 2025, zuzüglich Umsatzsteuer.

Auch erhöhen sich die staatlich regulierten Netzentgelte um 15,25 Euro netto pro Jahr.

„Im Ergebnis bleibt es ein Nullsummenspiel“, sagt Kai Rückstein und versichert: „GEW kann die Erdgaspreise stabil halten.“

„Auf Basis der aktuellen Gesetzgebung erwarte ich für die Folgejahre weiter steigende CO2-Kosten und weiter steigende staatlich regulierte Netzentgelte“, prognostiziert Rückstein.