GEW Wilhelmshaven
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14. März 2019

Weltwassertag 22. März 2019

Seit 1993 wird jedes Jahr der 22. März von den Vereinten Nationen als internationaler Weltwassertag ausgerufen. Im Mittelpunkt steht jeweils ein bestimmtes Motto, um dadurch verschiedene Projekte zu fördern oder auf Probleme aufmerksam zu machen. 2019 lautet es „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“. Ein Besuch im ROSARIUM zeigt, wie bunt die Welt wird, wenn Ehrenamt und Engagement sich für den Einklang mit der Natur stark machen.

Ein blühendes Refugium am Meer

Wolfgang Schadwinkel, 1. Vorsitzender Förderverein Rosarium e.V.

Es war einmal… Dornröschen schlummerte bekanntlich 100 Jahre hinter Rosenhecken, bevor sie sich wieder am Anblick der Königin der Blumen erfreuen konnte. So lange müssen wir zum Glück nicht warten. Die Winterpause des ROSARIUMS Wilhelmshaven am Neuengrodener Weg 22c endet im Mai. „Traditionell eröffnen wir stets am Muttertags-Sonntag“, erklärt Wolfgang Schadwinkel. Bis Oktober können Blumenliebhaber dann die individuell gestalteten Themengärten mit ihren mehr als 5.000 Rosen aus über 500 verschiedenen Sorten bestaunen, bewundern und genießen. Und zwar kostenlos. Denn das ROSARIUM ist eine jener seltenen Einrichtungen, die sich ausschließlich durch die Beiträge ihrer 576 Mitglieder und Spenden finanziert. 10.000 Arbeitsstunden fallen pro Jahr an. Geleistet werden sie von Ehrenamtlichen. Menschen, die mit viel Liebe zum Detail ein Refugium geschaffen haben, das einzigartig im gesamten Nordwesten ist.

Die 1,4 Hektar große Anlage gleicht dank ihrer viereinhalb Kilometer langen Hecken einem Labyrinth. „Am besten halten Sie sich an den Rundweg“, rät der Vorsitzende des Fördervereins. So wird jeder Besuch zu einem Lustwandeln durch im wahrsten Sinne des Wortes blumige Welten. Durch den Englischen Garten zum Beispiel oder den Rokokogarten und die Wildrosenschlucht. „Im vergangenen Jahr blühten die Rosen bis in den November hinein“, erinnert sich Wolfgang Schadwinkel. Der ungewöhnlich lange und heiße Sommer hatte das ROSARIUM in ein unendliches Meer aus Farben und Duft verwandelt.

Trotz der anhaltenden Hitze musste kaum gewässert werden: „Wir haben hier sehr guten Boden. Gegossen wird in der Regel nur, wenn wir etwas neu anpflanzen.“ Fässer zur Regenwassernutzung stehen dafür unter anderem bereit.

 

Der sorgsame Umgang mit den Ressourcen ist dem Vorsitzenden wichtig. Deswegen ist das ROSARIUM gleichzeitig ein Ort, an dem man erkennen kann, wie wichtig der Einklang mit der Natur ist. Es gibt daher sogar einen Garten der Besinnung. Eine regelrechte Oase für die Meditation. Gefühle werden hier groß geschrieben. Generell ist das ROSARIUM nämlich auch ein Fleckchen Erde, das so romantisch ist, dass sich hier viele ihr Ja-Wort geben. Vor fünf Jahren wurde vor diesem Hintergrund ein Gebäude errichtet, in dem man stilvoll den Bund fürs Leben schließen oder all jene Events ausrichten kann, die einem am Herzen liegen. Dreimal im Jahr lädt der Förderverein allerdings selbst zu ganz besonderen Veranstaltungen ein: Einem großen Rosenfest mit Landpartie, einem Frühschoppen und zum Abschluss der Saison zum Lichterfest. „Das sind für uns“, so Wolfgang Schadwinkel, „zusätzliche Einnahmequellen“. Deshalb wird Wilhelmshavens florales Kleinod 2019 um eine weitere Attraktion reicher sein.

„Wir legen gerade einen Senkgarten und einen Teich an“, erläutert der Fördervereinsvorsitzende und zeigt dabei auf eine Fläche, die schon jetzt ihre zukünftige Schönheit erahnen lässt: „Dass unser ROSARIUM mehr als nur ein Rosengarten ist, verdanken wir nicht zuletzt Dipl. Garteningenieur Theda Harms-Thiemann, die dafür gesorgt hat, dass bei uns alle fünf Sinne angesprochen werden.“ Gefragt nach seiner persönlichen Lieblingspflanze im ROSARIUM muss Wolfgang Schadwinkel infolgedessen nicht lange überlegen. „Der Taschentuchbaum“, sagt er lachend. Ein exotisches Gehölz, dessen Blätter wie große weiße Taschentücher aussehen. Wer einen persönlichen Favoriten hat, kann für diese Pflanze übrigens für 35 Euro eine dreijährige Patenschaft übernehmen. Dazu braucht man nicht einmal einen grünen Daumen: „Die Pflege übernehmen wir.“

 

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